Geschichte

1999 hatte ich meinen ersten diletantischen Glücksblumen Prototyp aus weißen, steifen Plastik über meine Fahrradlampe gestülpt und fuhr diesen fast ein Jahr spazieren. Mir gefiels und allen Entgegenkommenden auch, sie starrten regelrecht darauf und hatten dabei stets ein Lächeln im Gesicht.

Ungeplant hatte dieser Produkttest eine positive Resonanz erhalten. Jetzt war klar, das Ding hat Potential und ich muss die Farbe & Material verbessern. Natürlich wählte ich Gelb. Klassisch, und das Material, ein weichflexibler, wetter-beständiger & giftfreier Kunststoff, kannte ich schon aus meiner Taschenproduktion. Durch anfängliches Auschneiden per Scheere brachte ich ihn in seine Blumenform. Das war ein tolles Gefühl, so herumzubasteln und dabei etwas Schönes entstehen zu lassen. Ein glückliches Gefühl.

Nach einiger Zeit des "Sich-Glücklich-Schnibbelns", wollte ich meine Produktion natürlich optimieren. Stanzeisen zu bauen war in meiner Heimatstadt, der ehemaligen Lederstadt Offenbach, Hochburg der Lederwarenindustrie, noch angenehm einfach & schnell hinzukriegen. Eine eigene Stanzmaschine hatte ich nicht, doch hatte ich immer Zugang zu einer solchen bei der Firma Hüter & Schneider. Das waren oft Stunden an meditativer Fließbandarbeit, Glücksblumen dort auszustanzen.

Ab 2000 fuhr ich die Glücksblume ein weiteres Jahr auf meiner Fahrradlampe Probe, bis ich sie mit der Eröffnung meines Blümmerling Ladens in 2001 in Frankfurt, auch endlich als verpacktes Produkt anbot. Damals nannte ich sie noch Glücksblumensonne.

Bis 1999 produzierte ich meine Taschen noch in Indien, China & Osteuropa. Durch die spielerische Entstehung der Glücksblume, war ich plötzlich wieder in Deutschland herstellend und so sollte es auch bleiben! Hatte mir dann die Form und Idee der Glücksblume auch sofort als Geschmacksmuster beim Patent- und Markenamt angemeldet.

Die große Glücksblume war mittlerweile zu meiner Visitenkarte geworden und so entstand zwei Jahre danach dann die kleine Glücksblumenversion zum Überstülpen auf Knöpfe. Das war handlicher und machte genauso glücklich. Sie war niedlich und wiederum ein Hingucker, diesmal auch in Fahrradlampenfreien Räumlichkeiten. Durch diese ständige eigene Herstellung der Glücksblumen und auch weiteren, eigenen Produkte wie das Glücksetui, die Blumentasche, den Nusslacher oder die Jetzt-Uhr, enstand nebenbei das Gütesiegel „Made in happy Germany! Die aus Spiel-und Bastellaune heraus entstandenen, eigenen Produkte, konnte ich ja in kleiner Auflage am besten & schnellsten nur in der eigenen Region produzieren und es machte mir auch noch Spass, denn es waren ja die eigenen Babies. Ja, endlich war daraus auch das eigene Gütesiegel "MADE IN HAPPY GERMANY" geboren. Auch diesen Namen hatte ich mir dann für alle 45 Klassen als Marke schützen lassen. Das Patentamt hatte keine Einwände!

Durch die Glücksblumennachfrage im eigenen Laden und Kundenbestellungen von Industrie, gab ich die Glücksblume nun auch zum Fremdstanzen an andere Betriebe.
Und durch die Nachfrage auch nach eigenen Designs, lies ich irgendwann die Glücksblumen dann nur noch per Wasserstrahl schneiden, da neue Formen schneller per Computer eingescannt werden konnten und sich dies zusätzlich als eine noch saubere Lösung meiner Glücksblumenproduktion erwies.
Mittlerweile existieren Glücksblumen in allen Farben & Größen als Herz, Blatt, Hase, Fußball, Weihnachtstanne und und und.

Die Fahrradblume

Die Glücksblume

Die Fahrradblume

Die Knopf-Glücksblume

Die Fahrradblume